Neuraltherapie

Die Neuraltherapie gilt heute in vielen Fällen als Alternative zu den klassischen Methoden der Schmerzbehandlung. Sie nutzt die reflektorische Verbindung zwischen bestimmten Hautarealen und inneren Organen. Ein weiteres Prinzip der Neuraltherapie ist die Ausschaltung von sogenannten Störfeldern, z.B. Narben oder chronische Entzündungen.

Techniken der Neuraltherapie

In der Neuraltherapie werden verschiedene Injektionstechniken eingesetzt.

Injektionen an den Schmerzort Die einfachste Technik in der Neuraltherapie ist die Quaddelung. Dabei wird direkt an die Stelle oder in die Nähe des Schmerzortes unter die Haut gespritzt. Es bildet sich eine kleine helle Erhebung, die einem Insektenstich ähnelt. Die Quaddelung ist nur mit einem winzigen Stich verbunden, durch das injiziierte Lokalanästhetikum tritt eine rasche Schmerzfreiheit ein.
Injektionen um ein Gelenk Neuraltherapeutische Injektionen im Gelenkbereich werden bei rheumatischen Beschwerden, Arthrosen und Arthritis eingesetzt.
Injektionen in und um ein Störfeld Bei der Störfeldsuche werden Testinjektionen mit Procain an oder in die Nähe des verdächtigen Organs oder der Körperstelle gegeben. So setzt der Therapeut beispielsweise in und um eine Narbe mehrere Quaddeln.

Manchmal ist eine einzige neuraltherapeutische Behandlung ausreichend, in vielen Fällen sind jedoch etwa fünf bis zehn Sitzungen erforderlich.

Anwendungsgebiete

Besonders erfolgversprechend kann die Methode sein, bei:

akuten Schmerzzuständen
chronischen Schmerzen, besonders wenn Verdacht auf ein Störfeld besteht
Kopfschmerzen und Migräne
Rückenschmerzen
Neuralgien
Muskel- und Gelenkbeschwerden
rheumatischen Beschwerden
Erkrankungen innerer Organe:
z.B. Asthma, Herzbeschwerden und Verdauungsstörungen
hormonellen Störungen
gynäkologischen und urologischen Erkrankungen
Durchblutungsstörungen

Eine Information von
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© 2000, Heilpraktikerin Susanne Geyer: www.susanne-geyer.de
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Update: 1. Januar 2009