AderlaßDer Aderlaß als das klassische "blutentziehende Verfahren" gehört zu den uralten Therapien aller Kulturen. Er wird heute wieder zunehmend im Rahmen der Humoralmedizin in einigen Kliniken und Praxen, oft auch als Notfalltherapie angewandt, obwohl diese Therapie wissenschaftlich nicht anerkannt ist..
Wirkungsweise des Aderlasses:
Zahlreiche Krankheiten werden von der Fließeigenschaft des Blutes entscheidend beeinflußt. Das abgelassene Blut wird durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe sofort ersetzt, wodurch ein Verdünnungseffekt in der Endstrombahn entsteht. Dadurch kommt es zu einer Verbesserung der Mikrozirkulation. Trotz des Verlustes an Sauerstoffträgern steigt nach einem Aderlaß die O2-Versorgung im Gewebe. Der gesammte Stoffwechsel kann durch einen Aderlass angeregt werden.
Indikationen
Durchführung Nach der Hl. Hildegard von Bingen ist die optimale Zeit eines Aderlasses bei abnehmenden Mond, das heißt, 1 bis 6 Tage nach Vollmond. Bei akuten Stauungszuständen kann allerdings darauf keine Rücksicht genommen werden. Das Blut wird in der Regel aus einer Armvene entnommen und durch einen Kanülenschlauch in ein graduiertes Gefäß abgelassen. Die Menge des Blutes richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsfall. Meist sind es zwischen 50 und 150 ml.
Der Aderlass als Diagnose Das abgelassene Blut ist für einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten ein wertvolles diagnostisches Mittel. Nach einigen Stunden kann man an der Farbe und der Konsistenz des Blutkuchens und des Serums Rückschlüsse auf gesundheitliche Probleme des Patienten ziehen. |
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Eine Information von
Naturheilpraxis im Zentrum von Aachen: www.naturheilpraxis-im-zentrum.de © 2000, Heilpraktikerin Susanne Geyer: www.susanne-geyer.de Email: praxis@susanne-geyer.de Impressum Update: 1. Januar 2009 |